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Verkehrsflugzeuge

vom Flugplatz Tegel

- Passagierflugzeuge und Frachtflugzeuge -

Der Airbus A321-200 ist im Vergleich zum Basismodell mit knapp sieben Metern Streckung das längste Modell der A320 Flugzeugfamilie. Bei der Lufthansa finden bis zu 200 Fluggäste in dem Kurz- und Mittelstreckenjet Platz. Der Airbus A321-200 hat eine hohe Treibstoffeffizienz und niedrige Lärm- und Emissionswerte. Wie auch seine Geschwister aus der A320 Familie ist er so umwelt- und klimaschonend wie derzeit möglich. Ein weiteres Plus: Die neue Kabine im Look des zukünftigen Flaggschiffs A380 in jedem der 60 neuen, zur Lufthansa Flotte stoßenden Jets der A320-Familie (Stand: 2012)

Technische Daten:

Flugzeugname A 321-100 A 321-200
Spannweite 34,09 m 34,09 m
Länge 44,51 m 44,51 m
Höhe 11,76 m 11,76 m
Rumpfdurchmesser 3,96 m 3,96 m
Kabinenlänge 34,44 m 34,44 m
Max. Kabinenbreite 3,70 m 3,70 m
Max. Kabinenhöhe 2,22 m 2,22 m
Flügelfläche 122,6 m² 122,6 m²
Flügelpfeilung 24,96° 24,96°
Flächenbelastung 680 kg/m² 760 kg/m²
Fahrwerk (Spur) 7,59 m 7,59 m
Fahrwerk (Radstand) 16,92 m 16,92 m
Max. Tankkapazität 23.860 Liter 23.700 Liter
Max. Rollgewicht 83.460 kg 89.400 kg
Max. Startgewicht 83.000 kg 88.900 kg
Max. Landegewicht 73.480 kg 75.520 kg
Einsatz-Leergewicht 46738kg 46738kg
. . .
Max. Treibstoffgewicht 18.800 kg 20.860 kg
Max. Nutzlast 22.800 kg 25.200 kg
Höchstgeschwindigk. 900 km/h 900 km/h
Wirtschaftl. Geschw. 830 km/h 830 km/h
Max. Reichweite 6167km (0t) 6556km (1, 0t)
Max. Reichweite 4.260 km (16.8t) 5.000 km (16.8t)
Max. Reichweite 2.410 km (22.1t) 3482km (1, 22.7t)
Max. Passagiere 200 (1Klasse) 200 (1 Klasse)
Max. Passagiere 220 (Exitlimit) 220 (Exitlimit)
Frachtvolumen (Bulk) . 5,90 m³
Frachtv. (Unterflur) . 5175 m³
Besatzung 2 2
Triebwerke CFM56-5B1 CFM56-5B1
optional IAE V2530-A5 CFM56-5B3
. . V2530-A5 (c)
Triebwerksanzahl 2 2
Schubkraft 13.610 kp 13.610 kp

Technische Beschreibung des A321-200:

Der Airbus A-320 ist die längste Version der Airbus A-320-Familie. Bei einer typischen Zwei-Klassen-Auslegung (2–2-Bestuhlung in der Business Class und 3 zu 3-Bestuhlung in der Economy Class) bietet die Kabine der A321 186 Passagieren Platz. Bei einer engeren Ein-Klassen-Bestuhlung (durchgehende 3 zu 3-Bestuhlung) ist das Flugzeug für bis zu 220 Passagiere geeignet. Damit steht die A321 in Konkurrenz zu den größeren Modellen der Boeing-737-Flugzeugfamilie.

Bedingt durch das höhere Abfluggewicht und den verlängerten Rumpf musste für die A321 ein neues Hinterkantenklappensystem entwickelt werden. Die Einfachspaltklappe des A320 wurde deshalb durch eine Doppelspaltklappe mit Hilfsklappe ersetzt. Wegen des daraus resultierenden erhöhten Widerstands benötigt die A321 zudem schubstärkere Triebwerke als die A320.

Beim Besuch im Cockpit fällt der "sidestick" auf, mit dem der Pilot das Flugzeug elektronisch steuert, gewissermaßen "aus dem Handgelenk". Diese Fly-by-wire-Technologie kam bei der A-320 erstmalig zum Einsatz.

Der A320 ist ein Tiefdecker mit zwei unter den Flügeln aufgehängten Triebwerken. Auch der A320 wird einen kleinen, hochbelastbaren Flügel mit hoher Streckung aufweisen. Sein Zwei-Mann-Cockpit soll für Allwetter-Landungen der Kategorie IIIb zugelassen werden und weist eine neue Art der Steuerung auf. Leitwerke, Querruder, Spoiler und Trimmung, Vorflügel wie auch Klappen werden elektrisch betätigt.

Das automatische Flugsystem des A320 wird mit Hilfe des neuartigen Sidesticks gesteuert, der ein völlig neues Merkmal von Zivilflugzeugen darstellt. Er befindet sich auf der Seitenkonsole. Durch Betätigung des Sidesticks gibt der Pilot elektronische Daten in die Computer des Flugsystems ein, die einen wirtschaftlichen und sicheren Flug gewährleisten. Wird der Sidestick beispielsweise ganz nach hinten gezogen, geht der A320 automatisch in den Steigflug mit voller Schubkraft und Höchstauftrieb über, wobei ein “Überziehen” autom. verhindert wird. Man bezeichnet dies auch als "Fly-by-wire".

Zur Gewichtseinsparung wird beim A320 in umfangreichem Maße von Verbundwerkstoffen aus Kunstharzen und Verstärkungen aus Kohle- oder Kevlar-Fasern Gebrauch gemacht.

Der A320 ist das erste vollkommen computerisierte Passagierflugzeug. Die fortschrittliche Systemtechnologie wird beim Anblick des Flugdecks sofort deutlich. Große Displays geben den Piloten umfangreichere Informationen als die herkömmlichen Instrumente. Die Daten werden automatisch oder manuell entsprechend der Flugphase oder den Umständen angezeigt oder abgerufen. Ein zentralisiertes Betriebsstörungsdisplay überwacht ständig die Flugzeugsysteme, indem es Diagnosedaten sammelt. Eventuell auftretende Probleme werden automatisch im Cockpit angezeigt. Ein Zugriff auf die Daten ist auch nach dem Flug möglich. Außerdem können sie an die Bodenstation gesendet werden.