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Autos im

TechnikmuseumSinsheim und Speyer

Beschreibung:

Edmund Rumpler (1872 bis 1940), Maschinenbauingenieur und Automobilkonstrukteur, beschäftigte sich ab 1908 mit der Fertigung von Flugzeugen. Der Durchbruch gelang ihm 1910 mit der Rumpler-Taube, die auf einen Entwurf von Igo Etrich zurückging. Im Ersten Weltkrieg fertigte Rumpler vor allem Flugzeuge für die Aufklärung und Artilleriebeobachtung. Als nach Kriegsende der Flugzeugbau in Deutschland verboten war, wandte sich Rumpler erneut der Entwicklung von Automobilen zu. Hierfür nutzte er seine Kenntnisse aus der Luftfahrt.

Auf der Berliner Automobilausstellung 1921 präsentierte Rumpler den Tropfenwagen.

Das Fahrzeug ähnelte von oben betrachtet, einem fallenden Wassertropfen. Es sorgte durch seine aerodynamische Form und technische Neuerungen wie dem ersten vor der Hinterachse eingebauten Mittelmotor für weltweites Aufsehen.

Trotz raffinierter und technisch aufwändiger Details war der Tropfenwagen kein Erfolg. Insgesamt fertigten die Rumpler Werke etwa 100 Exemplare. Mängel wie Motorkühlungsprobleme, eine schwergängige Lenkung, flatternde Vorderräder und das Fehlen von Gepäckstauraum waren für den Misserfolg ausschlaggebend.

Der Sechszylinder-Fächermotor erwies sich als sehr störanfällig. Er wurde ab 1925 durch einen Vierzylinder-Reihenmotor ersetzt.

Technische Daten:

  • Fahrzeugtyp: Rumpler Tropfenwagen
  • Hersteller: .... Rumpler Werke, Berlin
  • Baujahr: .. 1923
  • Motor: . . . . . . 6-Zylinder-Fächermotor
  • Leistung: .... . 35 PS
  • Hubraum: ....... ........ 2.580 ccm
  • Verbrauch/100 km: . ......20-25 I
  • Höchstgeschwindigkeit: .95 km/h
  • Bauzeit: . .. 1921-1925
  • Stückzahl: . etwa 100 (erhalten: 21